
Fallen Dimension
(Heavy Metal | Power Metal)
Label: Black Lodge
Format: (LP)
Release: 08.05.2026
Gegründet 2016 in Småland/Jönköping, liefern REXORIA auf ihrem bisherigen Weg genau die Mischung, die ich bei melodischem Power-Metal am meisten schätze: hymnische Melodien, klare Leadvocals und eine Produktion, die sowohl Stadionambitionen als auch Pop-Affinität zulässt. Schon auf „Queen of Light 2018“ zeigte die Band, dass sie Songwriting über bloße Technik stellt: Die Tracks sind auf Refrains gebaut, die sofort im Ohr kleben, und die Gitarrenarbeit balanciert zwischen treibenden Riffs und melodischen Lead-Linien. Mit „Ice Breaker 2019“ schärfte REXORIA die Kanten; härtere Rhythmen, mehr Drive, aber immer noch der Fokus auf Hook-Stärke. Das war der Moment, in dem die Band begann, ihr Songwriting konsequent zu verdichten und gleichzeitig radiotaugliche Strukturen nicht zu scheuen.
Der Sprung zu „Imperial Dawn“ fühlt sich für mich wie das erste voll ausgereifte Statement an: Polierte Produktion, größere Arrangements, und Refrains, die stadiontauglich wirken, ohne künstlich zu klingen. Hier tritt der Gesang deutlich in den Vordergrund; ihre Stimme ist präsent, emotional und trägt die Melodien, ohne in übertriebene Theatralik zu verfallen. Instrumental bleibt die Band melodisch, aber sie scheut sich nicht vor modernen Elementen — subtile Synths, dichte Background-Chöre und ein Mixing, das die Hooks in den Mittelpunkt rückt.
Was REXORIA für mich besonders macht, ist die konsequente Ausrichtung auf Melodie als Kern jeder Komposition: Die Songs sind so gebaut, dass man sie beim ersten Hören mitpfeifen kann, aber bei wiederholtem Hören immer neue Details in den Gitarrenharmonien, den Arrangements und den Vocal-Nuancen entdeckt. Wer auf hymnische Refrains, starke Sängerinnen und eine Produktion steht, die sowohl Metal-Puristen als auch Hörer mit Pop-Affinität anspricht, findet in REXORIA eine Band, die sich von 2018 bis 2026 Schritt für Schritt gesteigert hat; von „Queen of Light“ 2018 über „Ice Breaker“ 2019 und „Imperial Dawn“ 2023 bis hin zu jetzt „Fallen Dimension“. Für mich ist das eine Entwicklung, die neugierig macht auf die nächste Phase: mehr Mut zu großen Arrangements, aber ohne die melodische DNA zu verlieren, die diese Band ausmacht.
Mit „Fallen Dimension“ setzt REXORIA die Entwicklung fort: Thematisch breiter, mit Gastbeiträgen, die dem Sound zusätzliche Farben geben, und Singles wie „Mesmerize“, „Break The Wave“ und dem Duett „Heart Of Sorrow“ die zeigen, dass die Band auch Kollaborationen als strategisches Mittel nutzt, um neue Hörer zu erreichen. Diese Phase markiert für mich den Übergang von einer vielversprechenden Szene-Band zu einer Formation, die in der europäischen Melodic Metal Szene ernst genommen wird. Nun aber lasst uns über das eingemachte reden: Die Songs und deren Sound, der Opener: „Metallic Rain“,Treibt sofort nach vorne – scharfe Riffs und ein fast peitschender Rhythmus. Der Gesang wirkt kraftvoll und leicht rau, mit genug Druck, um gegen die dichte Instrumentierung anzukommen.
„Malleus Maleficarum“ tritt dann als düsterer, schwerer Track auf. Die Riffs wirken kompakter, fast bedrohlich. Der Gesang nimmt eine dramatischere Rolle ein, mit mehr Nachdruck und Tiefe. Das Duet „Dominion“, zwischen Frida und Mike Andersson (TUNGSTEN) ist druckvoll, aber geradliniger im Sound. Klassischer Power-Metal-Drive mit kantigen Gitarren. Der Gesang ist dominant, fast kämpferisch im Ausdruck. „Himalaya“ zeigt sich als episch und weit; viel Raum im Sound. Der Gesang wirkt hier besonders getragen und emotional, fast erzählerisch. Der Abschluss; „Heart Of Sorrow“, das zweite Duett, diesmal mit Johnny Gioeli (AXEL RUDI PELL, HARDLINE) ist tiefgründig, Riffs glatt und tragend. Der Gesang der beiden perfekt stimmig zu den Klängen die sie transportieren.
REXORIA bleiben mit „Fallen Dimension“ ihrem Kurs treu und liefern keine radikale Neuorientierung, sondern eine konzen
