WALLS OF JERICHO veröffentlichen erstes Album nach 10 Jahren. „System Error: Humanity“ erscheint am 13. November 2026 über Napalm Records.
Metalcore wäre in seiner heutigen Form ohne die Detroiter Legenden WALLS OF JERICHO kaum denkbar. Mit wegweisenden Genre-Klassikern wie The Bound Feed The Gagged (1999) und All Hail The Dead (2004) prägte die Band die Underground-Szene nachhaltig und setzte neue Maßstäbe für eine ganze Generation. Spätestens mit With Devils Amongst Us All (2006) und The American Dream (2008) gelang der internationale Durchbruch und die Festigung ihres legendären Status.
Nach Jahren unermüdlicher Tourneen und gefeierten Auftritten auf Festivals wie Louder Than Life, Hellfest, Tied Down oder Furnace Fest kehren WALLS OF JERICHO nun mit ihrem neuen Studioalbum System Error: Humanity zurück, das am 13. November 2026 über Napalm Records erscheint. Kraftvoll, kompromisslos und voller unbändiger Energie bleibt die Band dabei ihren Werten treu und liefert ein Album, das ihre unverkennbare Handschrift konsequent fortführt.
Frontfrau Candace Buckingham über System Error: Humanity: „System Error: Humanity ist roh, kompromisslos und unser aggressivstes Album bisher. Unser Ziel war es, das Chaos, die Intensität und die ungefilterte Energie unserer Liveshows einzufangen, anstatt nach Perfektion zu streben. Textlich ist das Album eine Rebellion gegen alles was heutzutage versucht unsere Identität zu zersetzen – Vergleiche, Konformität, Ablenkung und den ständigen Druck, funktionieren zu müssen, statt wirklich zu leben. Im Kern geht es darum, die Kontrolle über sich selbst zurückzugewinnen, die eigenen Entscheidungen bewusst zu treffen und wieder zu dem Menschen zu werden, der man war, bevor die Welt einem sagte, wer man sein soll. Kill the noise. Reclaim yourself.”
Parallel zur Albumankündigung veröffentlicht die Band mit „The Ascent“ die erste Single samt offiziellem Musikvideo. Von den ersten Sekunden an baut der Song eine beklemmende Spannung auf und entfesselt eine wuchtige Mischung aus dissonanten Riffs, vernichtenden Breakdowns und der kompromisslosen Härte, für die WALLS OF JERICHO seit Jahrzehnten stehen.
Candace über „The Ascent“: „‚The Ascent‘ verbindet dissonante Riffs, massive Breakdowns und rohe Intensität. Textlich geht es darum, sich einer unbequemen Wahrheit nach der anderen zu stellen, das eigene Ego abzulegen, den Lärm auszublenden und zu erkennen, dass wahre Stärke nicht am Gipfel wartet, sondern in der Disziplin und Ehrlichkeit liegt, die der Weg dorthin erfordert. Persönliches Wachstum beginnt dort, wo die Komfortzone endet.“
Bereits der furiose Opener „True Til‘ Death“ macht unmissverständlich klar, dass dieses Comeback keine Gefangenen macht. Frontfrau Candace Buckingham dominiert das Geschehen vom ersten Moment an mit ihren markanten, brachialen Growls und führt die Band durch eine unaufhaltsame Soundgewalt aus Wut und Entschlossenheit. Songs wie „The Ascent“ und „Untouchable“ entfesseln eine beklemmende Intensität, deren dissonante Gitarrenarbeit und gnadenlose Härte tief ins Mark gehen. Gleichzeitig sorgen die Thrash-lastigen Abrissbirnen „The Flame“ und „Agency“ mit rasendem Tempo, messerscharfen Riffs und packenden Soli für maximale Energie.
Auch textlich bleibt das Quintett seiner kompromisslosen Haltung treu. Stücke wie „Agency“, „Borrowed Ground“ und „Last Judgement“ greifen Themen wie Selbstbestimmung, gesellschaftliche Verantwortung und Menschenrechte auf und rufen ihre Hörer eindringlich dazu auf, für eine gerechtere und bessere Welt einzustehen und Veränderungen selbst in die Hand zu nehmen.
Zusätzliche Wucht erhält das Album durch hochkarätige Gastbeiträge: Randy Blythe (Lamb of God) liefert auf „Broken Mouths Can’t Speak“ ein ebenso brutales wie mitreißendes Vocal-Duell mit Candace Buckingham, während Guy Kozowyk (The Red Chord) dem titelgebenden „Humanity“ mit seiner unverwechselbaren Stimme eine zusätzliche Portion Chaos und Durchschlagskraft verleiht. Nach weiteren gnadenlosen Attacken sorgt das atmosphärisch aufbauende „A Brighter Fire“ für einen eindrucksvollen Spannungsbogen, bevor „The Reckoning“ das Album mit monumentaler Wucht und einem der heftigsten Breakdowns der gesamten Platte beendet.
Für den kraftvollen Sound zeichnet Produzentenlegende und Converge-Gitarrist Kurt Ballou (NAILS, The Dillinger Escape Plan, Code Orange, Every Time I Die) verantwortlich. Ihm gelingt es eindrucksvoll, die rohe Intensität der Live-Performance von WALLS OF JERICHO einzufangen und gleichzeitig einen druckvollen, modernen Albumsound zu erschaffen.
Mit System Error: Humanity beweisen WALLS OF JERICHO eindrucksvoll, warum sie seit Jahrzehnten zu den wichtigsten und einflussreichsten Bands des Metalcore zählen. Brutal, leidenschaftlich und kompromisslos richtet das Album den Blick auf die Herausforderungen unserer Zeit: Wenn die Menschheit der Systemfehler ist, dann liegt es auch an ihr, das System wieder ins Gleichgewicht zu bringen – und genau dieser Gedanke macht das Album ebenso kompromisslos wie hoffnungsvoll.
System Error: Humanity Tracklist:
True Til‘ Death
Beginning
The Flame
The Ascent
Broken Mouths Can’t Speak (feat. Randy Blythe)
Untouchable
Rise
Agency
Unchained
The End Before
Humanity (feat. Guy Kozowyk)
Borrowed Ground
Last Judgement
A Brighter Fire (feat. Patsy Puopolo & Matthew Ruby)
The Reckoning
WALLS OF JERICHO sind:
Candace Buckingham – Vocals
Aaron Ruby – Bass
Dustin Robert – Drums
Bobby VaLeu – Guitar
Kyle Gailey – Guitar
Chris Towning – Guitar
Band-Links:
