Die Finnische Melodic-Death-Metal-Band BRYMIR kündigt neues Album „What We Leave“ Behind für den 2. Oktober 2026 über Napalm Records an. Mächtiger Titeltrack als erste Single veröffentlicht.


BRYMIR spielen ihren Melodic Death Metal mit „What We Leave Behind“, das am 2. Oktober 2026 über Napalm Records erscheint, zu voller Kraft auf: Während die Welt in Schatten versinkt und Existenzängste ihre kalten Klauen ausstrecken, bezieht die finnische Band – Sänger Viktor Storm Gullichsen, Gitarrist Joona Björkroth, Bassist Jarkko Niemi und Schlagzeuger Patrik Fält – mit ihrem bislang düstersten Album Stellung. Erneut vom Hauptjob ihres Frontmanns als Film-Sounddesigner beeinflusst, erschaffen BRYMIR ausladend cineastische Klanglandschaften um ihre mal trostlosen, mal hoffnungsvollen, jedoch stets ehrlichen Botschaften.

Zusammen mit der Ankündigung veröffentlichen BRYMIR den Titeltrack des Albums als erste Single. Das keyboardgetriebene „What We Leave Behind“ enthüllt das Thema des bislang düstersten Albums der Band: zwischen einem mitreißenden Refrain und aggressiven Vers-Attacken setzt das Quartett ein starkes Statement gegen Krieg und für die Menschheit. Während die Welt in Flammen aufgeht, wagen BRYMIR im zugehörigen Musikvideo den Sprung ins All und tauchen auf dem Weg dahin in den Existenzialismus.

BRYMIR über „What We Leave Behind“: „Es gibt Momente im Leben, in denen wir uns entscheiden müssen, ob wir den gleichen Weg weitergehen oder den Sprung ins Ungewisse wagen. Diese Entscheidungen, manchmal lebensverändernd, müssen oft in einem einzigen Augenblick getroffen werden und die Konsequenzen lassen sich erst rückblickend wertschätzen oder verachten. Dies ist ein Song darüber, was wir bereuen – auf dass diese eindringlichen Melodien euch helfen, zu reflektieren, was ihr bereut, und euch hoffentlich Trost in der Schönheit dieser Reise aufzeigen. Für das Musikvideo wollten wir uns vollends der Science-Fiction-Ästhetik widmen, die wir schon eine Weile angedeutet haben. Für ein paar Fans mag es drastisch wirken, doch der Unterton war schon eine Weile da, und so fühlt es sich für uns an, als würden wir mit diesem Video und der Lead-Single endlich das sprichwörtliche Pflaster abreißen. Wir loten unsere Grenzen neu aus und brechen mit Vorurteilen von BRYMIR als bloße Folk-Metal-Band. Thematisch und musikalisch ist der Titeltrack natürlich die Summe des ganzen vielseitigen Albums und umfasst verschiedene Epochen und den grundlegenden Antrieb der Menschheit. Was lassen wir zurück? Was ist das Erbe, das wir uns für diejenigen wünschen, die nach uns kommen? Oder ist unsere Besessenheit mit eben jenem Erbe die Giftspritze unserer Gegenwart? Unser blinder Fleck gegenüber dem Fortschritt, der am Ende, dem wir so nahe sind, wirklich zählt … Wir schalten mutig in den Warp-Drive, doch vielleicht lassen wir die wirklich wichtigen Dinge doch zuhause zurück.“

Schaue das offizielle Musikvideo zu „What We Leave Behind“!

Eng mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen verknüpft präsentieren BRYMIR ein gleichermaßen raues wie fantastisches Werk. Als ihr bislang düsterstes Werk wiegt das fünfte Album besonders schwer – und lässt absolut keine Fragen offen. Introspektiv wie offen ist What We Leave Behind ein episches Plädoyer für die Menschlichkeit.

BRYMIR über What We Leave Behind: „Die Welt ist seit unserem letzten Album sicherlich nicht leichter geworden – und da Kunst das Leben spiegelt, ist unser fünftes Album What We Leave Behind das düsterste, was wir bisher geschaffen haben. Sowohl musikalisch als auch thematisch … ‚What We Leave Behind‘ ist die Kernfrage, die wir aus verschiedenen Perspektiven ergründen: von persönlichen Hoffnungen, Träumen und Ängsten über gesellschaftliche Entwicklungen bis hin zu dunkler Science-Fiction und existentieller Verzweiflung. Begleitet uns auf eine finster-emotionale Reise, mal brutal, mal schön, aber immer ehrlich die Seele von BRYMIR enthüllt – kompromisslos, roh und echt.“

Voices In The Sky“ ist ein starkes Werk im Stile von Ensiferum, Wintersun und Children Of Bodom, aber eine modernere Antwort auf die Gleichung des melodischen Death Metal mit massiver Produktion, tiefen Grooves und luftdichter Technik. Nichtsdestotrotz lassen sich BRYMIR weiterhin von traditionellen Genres wie Folk und klassischer Musik inspirieren, die von Band und Produzent Viktor Storm Gullichsen in den JKB Studios perfekt zusammengeführt wurden. Das Mastering übernahm Tony Lindgren in den Fascination Street Studios.

Nach dem eröffnenden Titeltrack des Albums geht BRYMIRs unverschämter Ausbruch mit vollem Tempo auf „Forged in War“ weiter, mit zusätzlichem Gesang von Live-Session-Gitarrist Antti Nieminen, der auch zum Folk-Metal-verstärkten „Far From Home“ beiträgt. „Seeds of Downfall“, der aggressivste und düsterste Track des Albums, kommt in der Arena der majestätischen Arrangements nicht zu kurz – er verschmilzt mit heroischen Chören und repräsentiert, zusammen mit „Landfall“, die technische Brillanz der Band in ihrer besten Form. Das sehr eingängige „Fly with Me“ beweist die bemerkenswerte Fähigkeit der Band, gewaltige, klare Ohrwurm-Refrains mit wütenden Growls und schweren Breakdowns zu kombinieren, während Tracks wie „Herald of Aegir“ – eine mythologiegeschmückte Stellungnahme gegen die Verschmutzung unserer Ozeane – und „Rift Between Us“ sich der eher Power-Metal-lastigen Facette der finnischen Juggernauten nähern, während sie immer noch im Melodic-Death-Metal-Segment verwurzelt sind. Der Ausflug geht weiter mit dem gefühlvollen „Borderland“, dessen intensive Lyrik durch das Gedicht „My Testament“ des bekannten ukrainischen Dichters Taras Schevchenko unterstrichen wird.

Voices In The Sky schließt mit dem fast achtminütigen Epos „All as One“ und einer wütenden Bonus-Coverversion von Dark Funerals „Diabolis Interium“, die ebenso düster wie das Original ist. Auf diesem 11-Track-Album vereinen BRYMIR die besten Elemente, die sie ausmachen, zu einem größeren Ganzen und zeigen, dass sie auf dem Höhepunkt ihres Könnens sind und bereit, die nächste Stufe ihrer vielversprechenden Reise zu erreichen!

Das atmosphärische Instrumental-Intro „Slaying Star“ geht direkt in sein schnelleres Gegenstück „Sleipnir“ über, ein Eröffnungssong, der die Geschwindigkeit und den Zorn des achtbeinigen Pferdes von Göttervater Odin spiegelt, nach dem er benannt ist. Keyboard und Chöre tragen BRYMIRs epischen Death Metal dabei in höhere Welten. Das folgende „Tempestbound“ verlagert den Fokus auf die zügige Gitarrenarbeit und enthüllt das Thema von What We Leave Behind. In den Mantel der Mythologie gehüllt liefern BRYMIR eine Botschaft, die sich eindeutig auf unsere Gesellschaft übertragen lässt: Unabhängig des Glaubens sind alle Götter gleich – und keiner von ihnen ist den Tod durch die dem Untergang geweihte Gesellschaft wert. Von sirrenden Keyboards flankiert unterstreicht der Titeltrack „What We Leave Behind“ diese pazifistische Message: „Midgard lies in flames“, beschreibt das Quartett voller Reue die Welt der Menschen. Der Grund dafür folgt direkt auf den mitreißenden Refrain, dessen Ruhe den Hochgeschwindigkeitsversen entgegensteht. Um die Zeile „Vanity paves the road to Hel“ zu verstehen, braucht es kein Vorwissen über die Edda. „True Darkness“ bewegt sich danach in rauere Gefilde und steht als Zeugnis eines besonders kreativen Ansatzes von BRYMIRs orchestralem Sound: Aufgeteilt in die fünf Phasen der Trauer bietet der Song lediglich in der Melodie ein wiederkehrendes Motiv, während die Lyrics den Entwicklungsprozess fortspinnen. Die trostlosen Passagen schließen mit hoffnungsvollem Klargesang und einem bittersüßen gesprochenem Outro – wahrhaft filmreif. Passend benannt bereitet der instrumentale Durchatmer „Moment Of Silence“ auf „Buried Legion“ vor, ein kontrastierend energischer Titel, dessen Chöre ihm ein kämpferisches Gefühl verleihen. Von Komponist Johann Sebastian Bach inspiriert ist „Thy Self The Highest Love“ liturgischer Vorspann für „The Roaring King“, in welchem BRYMIR die Geschwindigkeit senken, ohne an Nachdruck zu verlieren. Das ausladende Epos „Broken Dawn“ setzt an gleicher Stelle an: Das Stück im Walzertakt beschließt das Album majestätisch und untermauert das Geschick der Band im Aufbau cineastischer Kompositionen. Für alle, die sich zum Abschluss mehr Leichtigkeit wünschen, hat die Band außerdem ein unerwartetes Cover beigefügt. Scooters Eurodance-Klassiker „How Much Is The Fish“ wird auf What We Leave Behind zum Melodeath-Hit – und ergänzt zusätzlich scherzhaft BRYMIRs Stellungnahme gegen die Verschmutzung der Ozeane, die sie mit „Herald of Aegir“ auf dem Vorgängeralbum Voices In The Sky (2022) veröffentlichten und während dessen Konzertauftritten Plüsch-Lachse keine Seltenheit im Publikum sind.

Brymir What We leave Behind

What We Leave Behind Tracklisting:

  1. Slaying Star
  2. Sleipnir
  3. Tempestbound
  4. What We Leave Behind
  5. True Darkness
  6. Moment Of Silence
  7. Buried Legion
  8. Thy Self The Highest Love
  9. The Roaring King
  10. Broken Dawn
  11. How Much Is The Fish

BRYMIR is:
Viktor Gullichsen – vocals
Joona Björkroth – guitars, backing vocals
Sean Haslam – guitars
Jarkko Niemi – bass, backing vocals
Patrik Fält – drums

 


Band Links:

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