
Initium Mortis
(Death Metal)
Label: Relapse Records
Format: (LP) | (Cover-Album)
Release: 17.07.2026
Wir befinden uns inmitten der 1980er Jahre, in denen die späteren Death Metal Pioniere DEATH teils noch unter dem Namen MANTAS werken. „Scream Bloody Gore“ ist noch einige Zeit entfernt und doch hat die Band rund um Chuck Schuldiner schon so einiges erschaffen.
Wir springen nun in die 2020er Jahre, die mit DEATH TO ALL eine erste DEATH Huldigung hervorbringt. Die Band tourt, noch immer, und spielt legendäre Schuldiner Alben im Gesamten. Mit LEFT TO DIE steht eine zweite Supergroup bereit, die sich dem ganz frühen Schaffen der Gründerväter widmet, den Demos etc. vor „Scream Bloody Gore“. DEATH Gründungsmitglied Rick Rozz (MASSACRE) bildet mit Terry Butler (OBITUARY), Matt Harvey (EXHUMED, GRUESOME) und Gus Rios (GRUESOME) den Kern und prügelt auf dem ersten Studioalbum „Initium Mortis“ Stücke ein, die entweder in Vergessenheit geraten sind, oder einfach durch alte technische Schwierigkeiten, wie durch das oftmalige Überspielen von Kassetten, heute kaum mehr hörbar sind.
Der moderne Sound hebt die zehn Songs ins neue Jahrtausend. Unfassbar ist vor allem die Qualität des Songwriting einer so jungen Band in einer Zeit, in der Death Metal noch nicht geboren war. „Legion Of Doom“ ist ein hämmernder Opener. Die Riffs sind brutal scharf präzise, mit genialem thrashigen Charakter. Die Rhythmussektion hämmert eindringlich im Hintergrund und die Solos fliegen einem um die Ohren. Das ist 1984 und 2026 zugleich, was für ein Können.
„Archangel“ ist eine Thrashattacke im SLAYER Gewand während „Power Of Darkness“ Florida Death Metal in seiner perfekten Urform darstellt. Messerscharfe zermalmende Riffs messen sich mit grandiosem Drumming und kehligem Growling. Stets voller Groove und technischer Finesse mit grandiosen Soli.
Das instrumentale „Zombie“ geht perfekt in das darauffolgende „Witch Of Hell“ über. Eine DEATH Perle muss man den Song fast nennen, in dem klar wird, wie fantastisch und visionär das Songwriting des jungen Chuck Schuldiner wirklich war. Singendes Riffing und treibendes Drumming beherrschen den ersten Teil, bevor die Doublebass und ein grandioses Solo der Gitarre den Song auf die nächste Tempoebene heben. Alles baut aufeinander auf und ist musikalisch gesehen perfektes Storytelling.
Spannend wird dann „Rise Of Satan“. Der Song strotzt nur so vor Geschwindigkeit, Groove und grandiosen Heavy Metal Vibes. Der Track aus 1984 ist ein Vorbote von dem was möglich war, nämlich Death und traditionellen Heavy Metal zu einem brodelndem Ganzen zu vereinen. „Mantas“ geht sogar noch weiter zurück, ist treibend und voller Kraft junger hungriger Musiker.
„Initium Mortis“ ist durchwegs eine grandiose Huldigung von einem der einflussreichsten und innovativsten Musiker des Extreme Metal in modernen Soundgewand. Wäre man auf der Suche nach einem Namen für diesen Stil, sollte man es Proto-DEATH nennen, denn niemand klang damals so, und wenige tun es heute. Das Album ist schlicht und einfach ein Fest für alle Oldschool Fans und DEATH Jünger.
Tracklist „Initium Mortis“:
1. Legion Of Doom (Death By Metal demo, 1984)
2. Archangel (Infernal Death demo, 1985)
3. Power Of Darkness (Death By Metal demo, 1984)
4. Zombie (Live Tape #2, 1984)
5. Witch Of Hell (Reign Of Terror demo, 1984)
6. Rise Of Satan (Mantas Rehearsal #3, 1984)
7. Summoned To Die (Reign Of Terror demo, 1984)
8. Mantas (Live Tape #2, 1984)
9. Slaughterhouse (Reign Of Terror demo, 1984)
10. Death By Metal (Death By Metal demo, 1984)
Gesamtspielzeit: 27:00
Band-Links:
